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Jede Woche Brauereiführung Jeden Dienstag von April bis September finden Erlebnisführungen in der Brauerei statt. · Treffpunkt in der Brauerei 9.45 Uhr · Maximale Teilnehmerzahl 25 Personen · Anmeldung beim Gästeamt Weiler 08387-39150
Preis für den Erlebnisvormittag · Führung durch die Post Brauerei Weiler mit Zwickelbierprobe und einem Glas PostBier 0,5 Liter in einer PostBier-Gaststätte € 5,50 .
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren in Begleitung Erwachsener frei.
Gruppenführungen sind auf Voranmeldung auch zu anderen Terminen möglich. Anfragen unter
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oder 08387-92100. Der Einladungsflyer Brauereiführung > zum Download (PDF, ca. 2,5 MB)
Neu: Brauereiführung online - sehen Sie sich unseren Film über die Post Brauerei Weiler online an > zur Filmvorführung
Über die Kunst des PostBier-Brauens
Die Rohstoffe Brauen mit Überzeugung beginnt bei der Auswahl der Rohstoffe. Davon ist Lothar Steiner, unser Diplom-Braumeister, überzeugt. Unsere eingebrauten Malze aus integriertem und kontrolliertem Getreideanbau wachsen unmittelbar vor unserer Haustür in Oberschwaben. Der mildherbe Aromahopfen stammt aus Tettnang. Und das reine Brau-Quellwasser entspringt den Tiefen der Allgäuer Voralpen. Diese Auslese der Rohstoffe verbunden und einer in der Post Brauerei Weiler mit Leidenschaft gepflegten Braukunst gibt unseren PostBieren eine sehr eigenständige und geschätzte Geschmacksnote. Wir verwirklichen das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 in vollendeter Perfektion.

 Das Sudhaus Das Sudhaus ist das Herz der Post Brauerei Weiler. Hier legen wir den Grundstein unserer verschiedenen untergärigen und obergärigen PostBiere. Gebraut wird ausschließlich – gemäß dem Bayerischen Reinheitsgebot – mit Hopfen, Malz und Brauwasser. Die Kunst des Bierbrauens beruht in hohem Maße auf der Beurteilung der vorliegenden Rohstoffe und einem davon abgeleiteten und immer wieder angepassten Sudrezept. Neben guten theoretischen Kenntnissen benötigt der Braumeister dafür ebenso lange praktische Erfahrung. Das Braumalz liefert den Extrakt für die Stammwürze, die gemäß der einzelnen Biersorte sehr unterschiedlich sein kann. Der Hopfen verleiht dem Bier einen angenehm herben Geschmack und gibt ihm Haltbarkeit.

Der Gärkeller mit Hefereinzucht Im Gärkeller, wie der Name schon andeutet, vollzieht sich die Gärung. Untergärige Biere, wie beispielweise unser Post Edel Privat oder unser PostPilsener werden mit untergäriger Bierhefe aus der eigenen Hefereinzucht vergoren. Innerhalb von 6 Tagen wird so die im Sudhaus gewonnene Würze in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Für unser Post HefeWeizen dagegen verwenden wir einen obergärigen Hefestamm. Obergärige Hefezellen setzen sich am Ende der Gärphase oben liegend auf dem „Jungbier“ ab. Der untergärige Stamm dagegen am Boden. Daher die Begriffe „untergärig“ und „obergärig“.

Der Lagerkeller Nach dem „Schlauchen“ in den Lagertank muss das „junge“ PostBier in Ruhe reifen. Während der ersten Tage nach Befüllung sind die Lagertanks noch „offen“. Erst dann werden sie geschlossen und ein Überdruck baut sich auf, der die Gärungs-Kohlensäure bindet. Sie trägt wesentlich zur Frische und einem guten Schaumverhalten bei. Zwischen vier und sechs Wochen lassen wir unseren untergärigen PostBieren Zeit zur Reifung. Die Temperaturen liegen dabei zwischen Null und zwei Grad. Die lange Lagerung verleiht PostBieren einen frischen und reinen Geschmack und besondere Bekömmlichkeit.

Die Filtration PostPilsener und Post Edel Privat sind goldgelbe und feinglänzende Biere. Sie müssen dazu gefiltert werden. Die Filtration geschieht im Kieselgurfilter. Kieselgur ist ein in der Natur abgebautes neutrales Silikat. Sie eignet sich besonders gut, da sie die Trübungsbestandteile des noch unfiltrierten „Kellerbieres“ an sich bindet. Hefezellen, Hopfenharze und andere Eiweißstoffe werden in einer schonenden Weise herausgenommen. Unser PostZwickelbier bleibt unfiltriert im „Urzustand“. Post Hefeweizen dagegen wird zunächst filtriert, gelangt dann aber wieder mit frischer Hefe zur Nachreifung in die Flasche.


Die Flaschen- und Fassfüllerei Frisches Allgäuer PostBier „verpacken“ wir in Mehrweg-Flaschen und Fässer. 18.000 Glasflaschen in den Größen 0,5 und 0,33 Liter werden stündlich in unserer Flaschenfüllerei abgefüllt. Das geschieht unter Gegendruck. Nur so kann sich die gebundene Kohlensäure nicht entbinden und das Bier schäumt während des Abfüllvorgangs nicht über. Jede Flasche wird nach der Reinigung elektronisch von einem Kamerasystem durchleuchtet und auf Sauberkeit und auf eventuelle Beschädigung hin geprüft. Glasflaschen sind mit großem Abstand das am meisten hygienische und qualitätserhaltende Behältnis für Getränke und damit auch für unser PostBier. PostBiere in der Flasche gelangen über unseren Heimdienst oder über ansässige Getränkemärkte in die Haushalte. PostBier im Fass geht in die heimische Hotellerie und Gastronomie.
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